20.11. Feuer Asylunterkünfte

In der Nacht zu Freitag wurden wir gegen 01:23 Uhr nach Fredenbeck in die Dinghorner Str. gerufen. Dort sollte es in dem ehemaligen Hotel, welches momentan als Asylunterkunft dient, zu einem unklaren Feuer gekommen sein. Als wir an der Einsatzstelle eintrafen, war die Ortsfeuerwehr Fredenbeck bereits im Innenangriff tätig und löschte an verschiedenen Stellen innerhalb des Gebäudes Brandnester ab. Unsere Aufgabe war es für die Wasserversorgung zu sorgen. Die 11 Bewohner der Unterkunft kamen bei dem Brand nicht zu Schaden.

Als sich der Einsatz gegen 2 Uhr dem Ende entgegen neigte, meldete sich die Feuer- und Rettungsleitstelle bei der Einsatzleitung - da es in der Wohncontainer Asylunterkunft in der Bahnhofstr. auch zu einem Brand gekommen ist. Wir fuhren sofort zur Einsatzstelle und gingen mit einem Trupp unter Atemschutz zur Brandbekämpfung vor. Das Feuer breitete sich rasant in den Wohncontainern aus und entwickelte eine starke Hitze, sodass es für uns nicht mehr möglich war, die Wohncontainer zur Brandbekämpfung zu betreten. Von den Wohncontainern wurden 5 Stück vollkommen zerstört.

Zu Personenschäden kam es glücklicherweise nicht. Die Presse betitelt die Schäden auf ca. 100.000 Euro. Es wurde noch in Nacht von dem Bürgermeister und Samtgemeinde Bürgermeister Fredenbeck, eine alternative Wohnunterkunft für die Asylbewerber organisiert.

Im Einsatz waren die Ortswehren aus; Fredenbeck, Kutenholz, Deinste, Wedel und Schwinge mit ca. 100 Einsatzkräften sowie der Gemeindebrandmeister Sven Dammann mit seinem Stellvertreter Torsten Ropers. Außerdem mehrere Rettungswagen, ein Notarzt, der organisatorische Leiter des Rettungsdienstes, die Verpflegungseinheit der Joahnniter Unfallhilfe und mehrere Streifenwagen der Polizei.

Tageblatt
Polizei Pressemappe

Feuer beim ehemaligen Hotel



Feuer bei den Wohncontainern